Ruhe und Balance: Mit einer körperorientierten Psychotherapie können Sie zurück in Ihre Kraft kommen und lernen, besser für sich zu sorgen

Ruhe und Balance: Mit einer körperorientierten Psychotherapie können Sie zurück in Ihre Kraft kommen und lernen, besser für sich zu sorgen

Körperübungen können Wege aufzeigen

„Sehr hilfreich empfand ich eine zum Schluss von Frau Schulze angeregte Körperübung, die mir bestätigte, dass viele Wege zum Ziel führen. Vielen Dank für die Zuversicht und den neuen Mut, den ich mit nach Hause und vor allem mit zur Arbeit nehmen durfte!“

Silke M.
… mehr lesen

In unserer ersten Sitzung würde ich Michaela erst einmal von ihren Problemen erzählen lassen. Dabei fällt mir auf, dass sie sehr angespannt wirkt. Ich frage sie, wie sich gerade körperlich fühlt. Sie schildert ein Engegefühl in der Brust. Das kennt sie schon aus anderen Stresssituationen. Dann würde ich Michaela fragen, was sie sich wünscht. Sie träumt davon, wieder „so viel wuppen zu können wie früher“. Das Leben soll ihr leichter von der Hand gehen. Sie erinnert sich an eine Lebensphase mit Anfang 30, in der sie viel Energie gehabt hat und sich sehr lebendig gefühlt hat. Auch hier lasse ich mir ihre Körperempfindungen genau beschreiben.

Michaela entdeckt, dass sich beide Zustände psychisch und körperlich stark unterscheiden. Die Idee ist, dass sie lernt, vom unangenehmen in angenehmen Zustand zu wechseln. Gemeinsam suchen wir danach, was Michaela tun alles könnte, um ein bisschen von diesem Lebensgefühl zurückzuholen. Das übt sie auch anhand konkreter Körperübungen unter meiner Anleitung. Natürlich lässt sich der Zustand von damals nicht vollständig herstellen, denn inzwischen hat sich ihr Leben verändert. Es sind Belastungen dazu gekommen, die es früher nicht gab und die ihr heute das Leben sehr schwer machen.

Daher schließen sich weitere Sitzungen an, in denen wir den Dingen tiefer auf den Grund gehen. Dafür lade ich Michaela ein, eine Bewegung zu erforschen, die sie häufig macht, nämlich die Arme fest anzuwinkeln, als wenn sie die Zügel fest anziehen wollte. Es stellt sich heraus, dass Michaela es gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen und die Dinge zu regeln. Wir arbeiten Stück für Stück ihren Glaubenssatz heraus: „Ich muss alles alleine schaffen!“ Dieser Glaubenssatz verhindert, dass sich Michaela das Leben leichter machen darf. Er hat sich schon in ihrer Kindheit geformt. Michaela hat als älteste Schwester für ihre Geschwister gesorgt, weil beide Eltern viel arbeiten mussten. Dabei hätte sie sich gewünscht, auch einfach mal nur Kind sein zu dürfen und sich anzulehnen. Diese Erfahrung holt Michaela in einer Art Rollenspiel nach. Das hilft ihr, Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen und weitere Handlungsmöglichkeiten für sich zu erschließen.

In der Abschlussphase von Michaelas Therapie geht es darum, die Erkenntnisse und Erfahrungen in den Alltag zu bringen und zu festigen. Michaela erarbeitet mit meiner Hilfe konkrete Strategien, wie sie mit ihren Belastungen besser umgehen und sich das Leben leichter machen kann. Die Erfahrung aus dem Rollenspiel hat sie berührt und offener werden lassen. Sie kann nun bewusster entscheiden, welche Verantwortung sie übernehmen möchte und hat gelernt, sich Hilfe zu holen. Michaela blickt zuversichtlich in ihre Zukunft.

Bitte beachten Sie, dass es sich hier um einen konstruierten Fall handelt, um meine Arbeitsweise aufzuzeigen. Jede Person ist individuell und benötigt eine Anregungen. Für Sie könnte der Prozess ganz anders aussehen.

FAQ: Fragen und Antworten

Vielleicht haben Sie noch Fragen, z.B. nach den Kosten und dem Verlauf. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten. Gerne stehe ich Ihnen auch persönlich für ein kostenloses Infogespräch von 30 Minuten zur Verfügung

Was kostet eine Stunde Psychotherapie nach HPG (Heilpraktikergesetz)?

Für eine Stunde Psychotherapie nach HPG rechne ich 110 € ab. Private Krankenkassen und Beihilfen übernehmen normalerweise einen Teil der Kosten, bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Krankenkasse bzw. Beihilfe.

Zahlt meine Krankenkasse eine Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz?

Private Krankenkassen und Beihilfen übernehmen in der Regel zumindest einen Teil der Kosten. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob und was Ihre Kasse für eine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz zahlt. Das hängt auch von Ihrem Versicherungstarif ab. Hier muss eine Behandlung durch eine Heilpraktikerin tariflich vereinbart sein. Mit den gesetzlichen Krankenkassen ist leider keine Abrechnung möglich, so dass Sie in diesem Fall die Kosten komplett selbst tragen müssen.

Gibt es eine kostenlose Probesitzung?

Ich biete Ihnen ein kostenloses Beratungsgespräch für 30 min an. Dieses können wir in einem persönlichen Treffen oder über ein Videotelefonat durchführen. In diesem Gespräch erläutere ich Ihnen meine Angebote und meine Methodik genauer und empfehle Ihnen ein Vorgehen. Danach treffen Sie ganz in Ruhe Ihre Entscheidung, wie Sie weitermachen möchten. Die Sitzungen selbst sind ab der ersten Stunde kostenpflichtig.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist von Fall zu Fall verschieden. Oft sind zwischen 10 und 40 Stunden notwendig, doch es gibt auch Verläufe, die mit nur wenigen Sitzungen zu einer deutlichen Verbesserung führen. Sie entscheiden, wie viele Sitzungen Sie machen möchten. Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrer privaten Krankenkasse oder Beihilfe, ob es eine Obergrenze gibt.

Und wenn ich keine Berührung möchte?

Körperliche Berührungen können im Rahmen von Körperexperimenten zustande kommen. Sie finden immer nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung statt. Das könnte zum Beispiel eine Hand auf Ihrem Rücken sein, um Ihr persönliches Verhältnis zu Unterstützung zu erforschen. Falls Sie – egal aus welchem Grund – komplett auf körperliche Berührungen verzichten möchten, ist das möglich. Dann könnten wir mit Ihrer Vorstellungskraft arbeiten und Sie stellen sich vor, dass Sie eine Hand auf Ihrem Rücken spüren.

Läuft es denn wirklich immer auf die Kindheit raus? In der Vergangenheit zu wühlen hat doch gar keinen Zweck

Die Vergangenheitsbewältigung ist aus meiner Sicht kein Selbstzweck. Es geht immer darum, welches Ziel die Klient/innen erreichen wollen. Meistens sehnen sich die Menschen nach einem erfüllteren Leben, und das schon sehr lange. Bestimmte Denk- und Verhaltensmuster sorgen oft dafür, dass sich die Sehnsucht nicht erfüllt. Diese Muster haben sich schon früh geformt und sind inzwischen so gefestigt, dass sie quasi automatisch ablaufen. Daher ist es sinnvoll, an der Entstehung dieser Muster anzusetzen. Anders als in anderen Therapierichtungen wird hier nicht analysiert, warum etwas passiert ist. Es geht eher darum, durch eine genau passende Erfahrung den Weg für neue Verhaltensmöglichkeiten zu öffnen.

Funktioniert eine Körperpsychotherapie mit Maske?

Über die Mimik drückt sich sehr viel aus. Also geht auch viel verloren, wenn ein Mundschutz getragen wird. Als Therapeutin erhalte ich so weniger Informationen. Dennoch ist eine Therapie mit Maske sicher viel besser als keine Therapie. Die Antwort lautet also: Ja, Körperpsychotherapie mit Maske geht, auch wenn es nicht dasselbe ist. Und selbstverständlich respektiere ich Ihren Wunsch nach einer Maske.

Ist Körperpsychotherapie denn wissenschaftlich fundiert?

Es gibt inzwischen eine weitreichende Forschung zum sogenannten Embodiment und der Wechselbeziehung zwischen Körper und Psyche. Unstrittig ist, dass sich beide wechselseitig beeinflussen und untrennbar verbunden sind. Vor allem Antonio Damasio postuliert, dass sich Erfahrungen im Körper niederschlagen. Die moderne neurowissenschaftliche Forschung belegt somit den Ansatz der Körperpsychotherapie. In dem Buch „Warum Einstein niemals Socken trug“ von Christian Ankowitsch finden Sie zahlreiche Zusammenhänge gut lesbar recherchiert.

Psychotherapie, so wie ich sie verstehe, soll dazu führen, dass ein anderes Erleben und Verhalten möglich werden. Das ist häufig schwer zu erreichen, weil die bestehenden Muster schon so fest etabliert sind. Körperexperimente wirken wie ein Türöffner für Veränderung. Sie unterscheiden sich von einer „bloßen“ Erkenntnis dadurch, dass sie körperlich erfahren wurden. Eine Erfahrung kann stärker wirken als eine Erinnerung.

Mir ist schon öfter gesagt worden, dass ich eine Begabung dafür habe, andere Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten. Ich strahle Ruhe und Vertrauen aus und habe einen Sinn für das Wesentliche. Ich bin außerdem eine gute Zuhörerin und sehr empathisch. In Ihren Therapieprozess bringe ich all meine Berufs- und Lebenserfahrung ein: Meine persönlichen Erfolge und Misserfolge, geglückte und gescheiterte Beziehungen sowie Frieden zu schließen mit belastenden Lebenserfahrungen. Und gleichzeitig mache ich mich leer und frei von allen Vorprägungen oder Vorstellungen, wie es zu sein habe. Denn es geht ja um sie und nicht um mich. Ich stelle mich ganz in den Dienst Ihrer Sache.

Sie sind es wert, wieder in Ihre Kraft zu kommen

Auch wenn es sich vielleicht gerade für Sie anders anfühlen mag: Es gibt Wege aus der Erschöpfung und dem Burnout. Sie haben schon einen großen Schritt gemacht, indem Sie nach Hilfe suchen. In einer Körperpsychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz schauen wir gemeinsam Schritt für Schritt, was Sie belastet und wie Sie damit anders umgehen können. Sie können lernen, besser für sich zu sorgen. So können Sie Ihrem Ziel näherkommen und sich gelassen, kraftvoll, belastbar und zufrieden fühlen.

Und Sie kaufen nicht die Katze im Sack. In einem kostenlosen Beratungsgespräch von 30 min lernen Sie mich und meine Arbeitsweise persönlich kennen. Ich werde Ihnen ein Vorgehen empfehlen. Sie entscheiden ganz in Ruhe, ob und wie Sie weiter machen möchten.

Lassen Sie uns in Gespräch kommen.

Bitte rechnen Sie 8 plus 8.

Wallstraße 14
61348 Bad Homburg

Isa Schulze - Heilpraktikerin Psychotherapie

Wallstraße 14
61348 Bad Homburg

Größere Karte ansehen